Blitzschutz-baulicher Anlagen ÖVE/ÖNORM E8049-1
Jeder Eigentümer einer baulicher Anlage trachtet natürlich danach sein Vermögen bestmöglichst abgesichert zu wissen. Experten sind sich einig, dass bereits zweistellige Millionensumme für falsch koordinierte Blitzschutzanlagen jährlich ausgegeben werden. Aber nur richtig berechnete bzw. projektierte und kontinuierlich geprüfte Blitzschutzanlagen bieten den notwendigen Schutz gegen atmosphärischen Entaldungen und den daraus entwachsenden Schäden an.
Wie entstehen Blitze?
Durch erhöhte Bodenwärme kann Wasser verdunsten und infolgedessen entsteht ein Ladungs-transport der Elektronen zur Wolke. Die Wolken nehmen gegenüber dem Erdpotential negatives Potential an. Dadurch entsteht ein weiterer Potentialausgleich bzw .Ladungsausgleich. Aus der Wolke schiebt sich ein ladungsgefüllter Schlauch mit einigen Meter Durchmesser und einem hoch-ionisierten gutleitenden Plasmakern gegen Erde-- dieser Plasmakern wird Leitblitz genannt-- bei überschreiten der Spannungsfestigkeit der Luftstrecke kommt es zum Durchschlag-- die Schlagweite liegt innerhalb einiger zehn Meter-- im Plasmakern tritt ein Stromfluß auf-- Scheitelwert wird nach einigen µs erreicht (hohe Frequenz).
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