Heutzutage werden in der elektrischen Antriebstechnik vermehrt Drehstromasynchronmaschinen
eingesetzt. Der Vorteil dieser Motoren liegt in den geringen Wartungskosten
und günstigen Anschaffungskosten begründet. Die Leistungselektronik
(Frequenzumrichter, Steller, Sanftanlauf usw.) erlaubt ein genaues Anpassen
an die jeweilige anzutreibende Last.
- Beim Einsatz von veralteten Frequenzumrichter kann es aber zu höheren
Revisionskosten kommen. Ein Grund dafür ist der sogenannte Commen-mode-Effekt.
Speziell bei Spannungszwischenkreisfrequenzumrichter kann es durch Differenzspannungen
des Mittenpotential zu kapazitiven Lagerströmen kommen, die in weiterer
Folge die Lauf -bzw. Gleitfäche zerstören. Nur durch die Darstellung
des Drehfeldes mittels der Raumzeigerdarstellung, kann diese Pobleme lokalisiert
und eliminiert werden.
- Aber auch Oberschwingungen können eine Gefahr für die elektrische
Maschine und den Menschen darstellen. Meist verursachen veraltete Frequenzumrichter
aufgrund geringer Pulsung oder schlechter Modulationsalgorithmen-die gefahrbringenden
Oberwellen. Sattelmomente und erhöhte elektrische Stromwärmeverluste
können die Folge sein.
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